Muss eine Immobilie veräußert werden – was verschiedene Gründe haben kann (z. B. Scheidung, Trauerfall oder Krankheit) – ist dies nicht immer einfach, da verschiedene Faktoren hier eine Rolle spielen. Ein cash-online Artikel beschäftigt sich mit dieser Thematik. Die Schwierigkeit, eine zu verkaufende Immobilie realistisch zu bewerten ist dabei nicht das einzige Problem, da auch individuelle Umstände zur einer Erschwernis beitragen können (z. B. Streit zwischen den Verkäufern sofern es mehrere Eigentümer gibt, emotionale Hürden etc.). Wer selbst nicht über genug Professionalität verfügt, sollte die Abwicklung am besten entsprechenden Experten überlassen, die neben der korrekten Bewertung auch bei der Vermeidung von Fehlern helfen. Je nach Situation müsse nämlich mehr oder weniger auch gesetzliche oder steuerrechtliche Regelungen berücksichtigt werden. Über alle diese Zusammenhänge können Fachleute eine hinreichende Auskunft geben und auch wie die Chancen einer Veräußerung im jeweiligen Gebiet gesehen werden müssen. Gerade als Laie sollte man sich daher nicht scheuen, einen entsprechenden Fachmann aufzusuchen, weil der notwendige Professionalitätsgrad von einem selbst in den seltensten Fällen wirklich erreicht werden kann.


Die realistische Bewertung von Immobilien erfordert viel Sachkenntnis


Der realistische Preis einer Immobilie kann nur unter Beachtung diverser Faktoren bestimmt werden. Dazu zählen regionale Umstände genauso wie Zustand und Bausubstanz, infrastrukturelle Anbindung, Barrierefreiheit etc. Die notwendige Sachkenntnis für eine Bewertung stammt in der Regel nur aus einer entsprechenden Ausbildung und Markterfahrung. Beruht der Grund für die Veräußerung der Immobilie auf emotionalen Ereignissen, wird es für Betroffene doppelt schwer, eine sachliche Bewertung zu finden. Ein potentieller Käufer verfügt in der Regel über gute Informationen hinsichtlich der Bewertungskriterien – da haben Emotionen auf Verkäuferseite schlicht nur Nachteile. Sachlich, fair und reell sollte die Bewertung sein, damit eine Verhandlung mit dem Käufer gestartet werden kann.


Immobilien sind professionell handelbare Wertobjekte


Bei Immobilien handelt es sich um handelbare Wertobjekte mit einem relativ hohen Wert. Der Handel muss daher unbedingt professionell erfolgen, um Nachteile für Käufer oder Verkäufer zu vermeiden. Abschläge von wenigen Prozentpunkten bedeuten sofort einen vergleichsweise hohen Betragsunterschied. Um den Handel mit ausreichender Sachkenntnis vollziehen zu können, sind neben einer guten Ausbildung auch ständige Fortbildungen und die Beschäftigung mit dem dynamischen Immobilienmarkt vonnöten. Nicht immer ist es möglich, die Immobilie zu einem Wunschpreis zu veräußern, auch wenn dieser als vergleichsweise realistisch eingestuft worden ist. Ein Fachmann kann die Chancen einer Veräußerung bereits im Vorfeld gut beurteilen und so über mögliche weitere Lösungsansätze mit dem Verkäufer diskutieren. Emotionen und Traumvorstellungen haben in diesem Geschäft nichts zu suchen. Aber Achtung: Die Kosten für einen juristischen Beistand oder einen Immobilienexperten sollten vorher abgeklärt werden – hierzu kann der jeweilige Fachmann kontaktiert werden. Dies sollte immer bei einer Kalkulation ausreichend Beachtung finden. 

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