Wohnpreis-Entwicklung bis 2030

Wohnpreis-Entwicklung bis 2030

Eine vor kurzem herausgekommene Postbank-Studie analysiert die künftige Preisentwicklung bei deutschen Wohnimmobilien bis zum Jahr 2030. Dabei kam heraus, dass in mehr als der Hälfte aller Städte und Kreise in Deutschland sehr wahrscheinlich anziehende Preise bevorstehen. Diese werden zu einer Mehrbelastung von Mietern und künftigen Käufern führen, natürlich mit Ausnahme der Immobilienbesitzer, die sich über steigende Preise freuen dürften. Die Postbank-Prognose geht davon aus, dass der Preisanstieg insgesamt bis mindestens 2030 intakt bleiben dürfte. Grundlage für die Prognose ist eine Einschätzung von Experten des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI) – darin sehen die Fachleute insbesondere die sehr hohe Nachfrage, die steigenden Einwohnerzahlen in den Ballungsgebieten, sowie die demografische Entwicklung als Preistreiber.

Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF) 2019

Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF) 2019

Schon zum vierten Mal fand in Bad Saarow bei Berlin das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF) statt. Am 20. und 21. Mai 2019 fanden sich über 200 Gäste zu dem Spitzentreffen von namhaften Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Auf einer der wichtigsten Konferenzen dieser Art in Ostdeutschland ging es wie immer generell um den Austausch zu den Aussichten der ostdeutschen Wirtschaft. Diesmal aktuell allerdings waren die Themen der Digitalisierung in den Unternehmen sowie gerade im Hinblick auf die Europawahl das Verhältnis Ostdeutschlands zu den europäischen Nachbarn. Veranstaltet wird das Forum von der Initiative „Wirtschaft.Wachstum.Zukunft.“

Die eigene Immobilie bleibt für immer mehr junge Menschen nur ein Traum

Die eigene Immobilie bleibt für immer mehr junge Menschen nur ein Traum

Die Welt beschäftigt sich in einem kürzlich erschienenen Artikel mit der Verteilung von Wohneigentümern und Mietern in der deutschen Bevölkerung. Das Ergebnis ist ernüchternd: Trotz des günstigen Zinsumfelds können sich immer weniger (und dabei vor allem junge) Menschen Wohneigentum leisten. Daran sind jedoch nicht nur die anziehenden Immobilienpreise schuld – sondern zu einem großen Teil auch das fehlende Eigenkapital, ohne dass die Kreditinstitute einen Kredit nicht gewähren. Die Folge ist, dass die Kluft zwischen Mietern und Eigentümern immer größer wird. 

Nachfrage in den Speckgürteln steigt

Nachfrage in den Speckgürteln steigt

Das Manager-magazin beschäftigt sich mit dem zunehmenden Preisdruck auf Immobilien im Umland der großen Ballungsgebiete in Deutschland. In 10 Jahren haben sich die Umsätze mit Immobilien verdoppelt – nach einer frühen, gutachterlichen Hochrechnung wurden im vergangenen Jahr mehr als 260 Milliarden Euro mit Immobiliengeschäften umgesetzt. Dies sind ca. 10 bis 15 Milliarden Euro mehr als noch im Jahr davor. Seit 2009 steigt der Umsatz bei Immobilien stetig – damals wurden noch ca. 130 Milliarden Euro dafür ausgegeben, also in etwa die Hälfte des aktuellen Umsatzes. Dabei ist nach Ansicht von Fachleuten keine Trendumkehr in Sicht - ganz im Gegenteil, denn die Bedingungen sind weiterhin günstig: Ein niedriges Zinsumfeld, anhaltende Zuwanderung in die Städte und eine damit verbundene, anhaltend oder gar wachsend hohe Nachfrage. Das Bauland in den Städten bleibt knapp – dies wird auch weiterhin zu einer Verteuerung von Immobilien führen. 

Wo lohnt sich noch ein Immobilienkauf für die Kapitalanlage?

Wo lohnt sich noch ein Immobilienkauf für die Kapitalanlage?

Ein aktueller Artikel des focus beschäftigt sich angesichts weiter steigender Preise mit der Frage, wo sich überhaupt noch ein Wohnungskauf lohnt. Wer Kapital in Immobilien anlegt, erwartet neben den immobilientypischen Anlagecharakteristika wie Konjunktur- und Inflationsunabhängigkeit und sachwertuntermauerter Wertbeständigkeit eine lohnenswerte Rendite und eine möglichst hohe Anlagesicherheit. Im Idealfall finanziert sich die Immobilie durch die Mieteinnahmen selbst und ist vor der Rente abbezahlt. In einigen deutschen Metropolen jedoch dienen die Immobilien nur noch bedingt als lohnende Kapitalanlage. Doch wo lohnt sich ein Kauf noch?