Der Flughafen Leipzig / Halle (internationales Kürzel: LEJ) ist schon aktuell ein wichtiges Drehkreuz für Luftfrachtsendungen aus aller Welt. Derzeit werden von LEJ aus mehr als 200 Flughäfen weltweit angeflogen – an normalen Werktagen starten allein für DHL bis zu 65 Maschinen täglich. In ihrem aktuellen Koalitionsvertrag haben CDU und SPD nun u.a. eine Erweiterung der Landerechte für den Leipziger Flughafen sowie eine Verkürzung des Genehmigungsvorganges für kurzzeitig angesetzte Frachtflüge vorgesehen. Nach einem aktuellen Bericht der FAZ avanciert der Flughafen damit zu einem zentralen Frachtflughafen für Deutschland. Ein großer Vorteil des Flughafens Leipzig / Halle gegenüber anderen Flughäfen ist dabei insbesondere das Vorhandensein großer, verfügbarer Entwicklungsflächen. Für die gesamte Region ist diese momentane Ausgangssituation ein wichtiger Faktor zur Steigerung der Attraktivität und zur Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen. Freilich gibt es aber auch Kritik. 


Lokale Infrastruktur ist hervorragend


Der Flughafen Leipzig / Halle verzeichnete 2017 im Vergleich zum Vorjahr einen Frachtzuwachs von 8,2 % auf fast 1,14 Millionen Tonnen. Der Flughafen ist damit schon heute das fünftgrößte Flugfrachtdrehkreuz Europas. Die Branche bewertet die Lage in der Region Leipzig als durchweg positiv – eine Steigerung der Bedeutung durch die vorgesehenen Maßnahmen im Koalitionsvertrag wird ausdrücklich begrüßt. Ein leistungsfähiger Flughafen für die internationale Anbindung unterstützt das schon vorhandene, gute infrastrukturelle Netzwerk – damit ist auch die Anbindung an Autobahnen und den öffentlichen Nah- und Fernverkehr gemeint. Gerade die Verkürzung des schon angesprochenen Genehmigungsvorganges ist nach Ansicht vieler Fachleute eine notwendige Maßnahme, um international im Frachtgeschäft wettbewerbsfähig zu bleiben. 


Kritik von Bürgerinitiativen


Auf der anderen Seite steht jedoch auch Kritik. So hat sich eine Bürgerinitiative von Anwohnern gebildet, welche eine starke Zunahme des Fluglärms über der Region befürchtet. Die Politik hat bisher noch keine nennenswerten Maßnahmen zur Verringerung des Fluglärms benannt – dies wird jedoch erwartet und sollte somit auch in Bälde erfolgen. Fest steht, dass die Erweiterung des Leipziger Flughafens für die Region sehr viele positive Aspekte beinhaltet – diese Chance zu nutzen, ist für eine so aufstrebende Region im Osten Deutschlands mit Sicherheit sehr lohnenswert. 


Andreas Schrobback schon lange in Leipzig aktiv


Der Berliner Immobilien- und Finanzanlagefachmann Andreas Schrobback ist mit seinem Firmennetzwerk rund um die AS Unternehmensgruppe schon einige Jahre im Osten Deutschlands aktiv – dabei gerade auch in der Region Leipzig. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien hier ist anhaltend hoch, weil die Region weiter an Attraktivität gewinnt. Das Angebot wird hier aller Voraussicht nach noch weiter steigen – derzeit sind noch einige generationenübergreifend bewohnbare Immobilien zu bezahlbaren Preisen erhältlich – die Frage wird sein, wie lange das Angebot der weiter steigenden Nachfrage noch gerecht werden kann. Andreas Schrobback engagiert sich besonders bei der Sanierung und Modernisierung von denkmalgeschützten Immobilien in Leipzig. Durch eine weitere Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Zunahme der Attraktivität der Region dürfte die Nachfrage nach Wohnraum auch weiter ansteigen. In Leipzig gibt es ein gutes Angebot an Arbeitsplätzen und es besteht noch immer die Möglichkeit, mit der ganzen Familie günstig und in attraktiver Umgebung in der Nähe zu gut erreichbaren Arbeits- oder Studienplätzen zu wohnen. Der Schritt, den die Regierungskoalition nun geht, lässt die Region auch in Zukunft vom Wettbewerb profitieren. 

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